Basketball Löwen vs. Bayern München - 2Galerie

24.05.2019, Volkswagen Halle (BS). Vor einer Saisonrekordkulisse von 5.619 Zuschauern in der Volkswagen Halle haben die Basketball Löwen am Freitagabend auch die zweite Playoff-Viertelfinalpartie der „Best-of-Five“-Serie gegen den Titelverteidiger FC Bayern Basketball verloren. Das Spiel endete 74:84 (35:46) - allerdings zeigten die Löwen eine grandiose Leistung. Und die kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Denn bereits in der 7. Minute verletzte sich DeAndre Lansdowne (Sprunggelenk) und damit fehlte ihnen neben dem zweitbesten Punktesammler Scott Eatherton und Guard Bazou Koné nun auch der Löwen-Topscorer. Aber die Löwen zeigten unglaublichen Einsatz, Willen sowie spielerische Klasse und kämpften sich nach einem erneut nervösen Start und einem 20-Punkte-Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels (16:36) zurück ins Spiel. Nach 30 Minuten war das Menz-Team auf 60:65 an dem Top-Team dran und hatte in der 32. Minute den Ausgleich erzielt. Doch am Ende ließen die Kräfte nach, weshalb der FC Bayern sich in den letzten Minuten einen zweistelligen Vorsprung erspielte. „Wir können stolz auf unsere Leistung sein“, sagte Headcoach Frank Menz nach dem Spiel, der mit Christian Sengfelder den überragenden Akteur in seinen Reihen hatte. Der Power Forward erzielte 28 Punkte, war damit nicht nur Löwen-Topscorer, sondern legte auch seine Saisonbestleistung auf. Bei den Münchnern traf Derrick Williams mit 17 Zählern am Besten. Vor dem Spiel sorgte die verkündete Vertragsverlängerung von Scott Eatherton erstmals für tosenden Applaus im Oval der Volkswagen Halle. Doch konnten seine Teamkollegen die entfachte Welle der Begeisterung zunächst nicht in Positives auf dem Parkett umwandeln. Denn wie schon im ersten Spiel in München hatten die Löwen anfangs wenig Wurfrhythmus und trafen von sieben Versuchen in den ersten zehn Minuten keinen einzigen Dreier. Ganz anders sah das beim Titelfavoriten FC Bayern aus. Der warf sich angeführt von Petteri Koponen förmlich in einen Rausch, versenkte sechs Dreipunktewürfe und zog über einen 11:0-Lauf auf 8:23 aus Löwensicht davon. Und als wäre das nicht schon genug, verletzte sich ihr Topscorer DeAndre Lansdowne auch noch in der 7. Minute und fiel für das restliche Spiel aus. Das Menz-Team brauchte ein wenig Zeit, um sich nach dem Lansdowne-Ausfall neu zu sortieren und geriet auch als Folge dessen in der 14. Minute mit 20 Punkten in Rückstand (16:36). Doch dann riss Kapitän Thomas Klepeisz seine Löwen aus dem Tief und sorgte mit sieben Punkten dafür, dass sie zurück ins Spiel fanden. Das spürte man auch defensiv, denn die Löwen ließen im zweiten Viertel nur 18 gegnerische Punkte zu und verhinderten jetzt vor allem die Bayern-Dreier. Im Gegenzug hatten sie selbst etwas mehr Fortune aus der Distanz. Und das war auch ein Grund dafür, dass die Löwen zur Halbzeit auf 35:46 verkürzen konnten. Getragen von der tollen Unterstützung der Zuschauer ging die Aufholjagd nach der Pause weiter. Und wie! Die Löwen drehten richtig auf, spielten mannschaftsdienlich und hatten einen Christian Sengfelder in ihren Reihen, der kaum zu stoppen war. Der Power Forward traf aus allen Lagen, erzielte in diesem Viertel 10 Punkte und riss das Publikum mehrfach von den Sitzen. Er hatte zusammen mit Shaquille Hines und dem kreativen Joe Rahon wesentlichen Anteil daran, dass die Löwen bis auf einen Punkt an die Münchner herankamen (56:57, 27. Minute). Zum Führungswechsel reichte es aber nicht – stattdessen ging es mit fünf Punkten Rückstand ins letzte Viertel (60:65). Und hier ließen die Löwen zunächst nicht nach. Sie glaubten an sich, bissen weiterhin zu und hatten in der 32. Minute auf Ausgleich gestellt (67:67). Aber sie verpassten Chancen, auch mal an den Gästen vorbei und so das Momentum gänzlich auf ihre Seite zu ziehen. Und dann schwanden die Kräfte der kleinen Rotation. In den weiteren acht Minuten bis zum Spielende erzielten die aufopferungsvoll kämpfenden, aber zunehmend müder werdenden Löwen gegen die nochmal anziehende Bayern-Defense nur noch 7 Punkte. Und das reichte den Münchnern, die nach hinten raus mit ihrer tiefen Bank den längeren Atmen hatten. Fotos: Andreas Bräunlich

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24.05.2019, Volkswagen Halle (BS). Vor einer Saisonrekordkulisse von 5.619 Zuschauern in der Volkswagen Halle haben die Basketball Löwen am Freitagabend auch die zweite Playoff-Viertelfinalpartie der „Best-of-Five“-Serie gegen den Titelverteidiger FC Bayern Basketball verloren. Das Spiel endete 74:84 (35:46) - allerdings zeigten die Löwen eine grandiose Leistung. Und die kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Denn bereits in der 7. Minute verletzte sich DeAndre Lansdowne (Sprunggelenk) und damit fehlte ihnen neben dem zweitbesten Punktesammler Scott Eatherton und Guard Bazou Koné nun auch der Löwen-Topscorer. Aber die Löwen zeigten unglaublichen Einsatz, Willen sowie spielerische Klasse und kämpften sich nach einem erneut nervösen Start und einem 20-Punkte-Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels (16:36) zurück ins Spiel. Nach 30 Minuten war das Menz-Team auf 60:65 an dem Top-Team dran und hatte in der 32. Minute den Ausgleich erzielt. Doch am Ende ließen die Kräfte nach, weshalb der FC Bayern sich in den letzten Minuten einen zweistelligen Vorsprung erspielte. „Wir können stolz auf unsere Leistung sein“, sagte Headcoach Frank Menz nach dem Spiel, der mit Christian Sengfelder den überragenden Akteur in seinen Reihen hatte. Der Power Forward erzielte 28 Punkte, war damit nicht nur Löwen-Topscorer, sondern legte auch seine Saisonbestleistung auf. Bei den Münchnern traf Derrick Williams mit 17 Zählern am Besten. Vor dem Spiel sorgte die verkündete Vertragsverlängerung von Scott Eatherton erstmals für tosenden Applaus im Oval der Volkswagen Halle. Doch konnten seine Teamkollegen die entfachte Welle der Begeisterung zunächst nicht in Positives auf dem Parkett umwandeln. Denn wie schon im ersten Spiel in München hatten die Löwen anfangs wenig Wurfrhythmus und trafen von sieben Versuchen in den ersten zehn Minuten keinen einzigen Dreier. Ganz anders sah das beim Titelfavoriten FC Bayern aus. Der warf sich angeführt von Petteri Koponen förmlich in einen Rausch, versenkte sechs Dreipunktewürfe und zog über einen 11:0-Lauf auf 8:23 aus Löwensicht davon. Und als wäre das nicht schon genug, verletzte sich ihr Topscorer DeAndre Lansdowne auch noch in der 7. Minute und fiel für das restliche Spiel aus. Das Menz-Team brauchte ein wenig Zeit, um sich nach dem Lansdowne-Ausfall neu zu sortieren und geriet auch als Folge dessen in der 14. Minute mit 20 Punkten in Rückstand (16:36). Doch dann riss Kapitän Thomas Klepeisz seine Löwen aus dem Tief und sorgte mit sieben Punkten dafür, dass sie zurück ins Spiel fanden. Das spürte man auch defensiv, denn die Löwen ließen im zweiten Viertel nur 18 gegnerische Punkte zu und verhinderten jetzt vor allem die Bayern-Dreier. Im Gegenzug hatten sie selbst etwas mehr Fortune aus der Distanz. Und das war auch ein Grund dafür, dass die Löwen zur Halbzeit auf 35:46 verkürzen konnten. Getragen von der tollen Unterstützung der Zuschauer ging die Aufholjagd nach der Pause weiter. Und wie! Die Löwen drehten richtig auf, spielten mannschaftsdienlich und hatten einen Christian Sengfelder in ihren Reihen, der kaum zu stoppen war. Der Power Forward traf aus allen Lagen, erzielte in diesem Viertel 10 Punkte und riss das Publikum mehrfach von den Sitzen. Er hatte zusammen mit Shaquille Hines und dem kreativen Joe Rahon wesentlichen Anteil daran, dass die Löwen bis auf einen Punkt an die Münchner herankamen (56:57, 27. Minute). Zum Führungswechsel reichte es aber nicht – stattdessen ging es mit fünf Punkten Rückstand ins letzte Viertel (60:65). Und hier ließen die Löwen zunächst nicht nach. Sie glaubten an sich, bissen weiterhin zu und hatten in der 32. Minute auf Ausgleich gestellt (67:67). Aber sie verpassten Chancen, auch mal an den Gästen vorbei und so das Momentum gänzlich auf ihre Seite zu ziehen. Und dann schwanden die Kräfte der kleinen Rotation. In den weiteren acht Minuten bis zum Spielende erzielten die aufopferungsvoll kämpfenden, aber zunehmend müder werdenden Löwen gegen die nochmal anziehende Bayern-Defense nur noch 7 Punkte. Und das reichte den Münchnern, die nach hinten raus mit ihrer tiefen Bank den längeren Atmen hatten. Fotos: Sandra Guttermann



 

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