Erster Heimsieg vor erneut ausverkaufter KulisseGalerie

29.01.2023, Volkswagen Halle (BS). Der Jubel nach dem Sonntagabendspiel gegen den Tabellenfünften NINERS Chemnitz war riesig und es waren sicherlich etliche Steine, die dabei von vielen Herzen gepurzelt sind. Kein Wunder, denn im zehnten Anlauf hat es endlich geklappt: Die Basketball Löwen haben den ersten gemeinsamen und von Volkswagen Financial Services als „Sponsor of the Day“ unterstützten Doppelspieltag mit den Zweitliga-Damen von Eintracht Braunschweig LionPride mit ihrem ersten Heimsieg in dieser easyCredit BBL-Saison gekrönt! Das Team von Headcoach Jesús Ramírez gewann mit 78:71 (39:36) gegen die NINERS und zeigte in der ausverkauften Volkswagen Halle vor 3644 Zuschauenden defensiv eine sehr gute Leistung. So hielten die Löwen die sonst so wurf- und offensivstarken Sachsen weit unter ihrem normalen Durchschnitt von 88,3 Punkten und bei lediglich 19-prozentiger Dreierquote. In der Offensive lief es dafür mit 18 Ballverlusten und 67-prozentiger Freiwurfquote nicht immer rund, doch konnten sich die Löwen auf einen konstant starken Braydon Hobbs (20 Punkte) und im letzten Viertel auftrumpfenden David Krämer (18) verlassen. Beide avancierten zu den Löwen-Topscorern, während für die Gäste Wes Clark mit 16 Punkten am erfolgreichsten war. Für die Löwen ist dieser Sieg der dritte in Folge, am nächsten Sonntag empfangen sie den SYNTAINICS MBC zum offiziellen Rückrundenauftakt in der Volkswagen Halle (Tip-Off: 15:00 Uhr). Text: Basketball Löwen PM 29.01.2023 Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe

Starke Schlussoffensive reicht nicht Galerie

29.01.2023, Volkswagen Halle (BS). Am Sonntag kam es zum Doppelspieltag in der Braunschweiger Volkswagenhalle. Zunächst begann das LionPride der Eintracht im Spiel der 2. Toyota DBBL gegen die ChemCats aus Chemnitz. Später folgten dann die Basketball Löwen im Spiel der easyCredit BBL gegen die NINERS aus Chemnitz. Das LionPride der Eintracht unterlag den Gästen aus Chemnitz vor 1007 Zuschauern mit 54:71. Die ersten Punkte gingen an die Gäste aus Sachsen. In der frühen Phase des Spiels war es eher ein Abtasten beider Mannschaften, ehe von beiden Teams Fahrt aufgenommen wurde. Die Braunschweigerinnen packten im 1. Viertel immer mal wieder einen Dreier aus. Corinna Pöschel, Ilona Brox und Octavia Loll, sämtlich per Dreier, sorgten für das Gros der Braunschweiger Punkte. Doch Chemnitz ließ sich nicht abschütteln, punktete stetig und führte nach dem 1. Viertel mit 21:19. Im 2. Viertel fand LionPride praktisch nicht statt. Dunia Huwé erzielte Sekunden vor Ende des 2. Viertels drei Punkte, die in diesem Viertel die gesamte Ausbeute der Blau-Gelben bleiben sollten. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 39:22 Führung für die Gäste.Nach der Halbzeit kamen die Löwinnen wieder besser ins Spiel. Zoe Wildrich verkürzte per Dreier zwischzeitlich auf 14 Punkte (33:47). Zum Ende des 3. Durchgangs häuften sich wieder die einfachen Fehler auf Braunschweiger Seite. Die ChemCats zogen auf 35:53 davon. Aber auch die Braunschweigerinnen ließen nicht locker. Am Ende des Viertels hatten sich die Gastgeberinnen wieder auf 42:54 herangekämpft. Dunia Huwé verkürzte zu Beginn des letzten Viertels per Dreier auf 45:54. Eintracht startete jetzt eine Aufholjagd. Loll verkürzte bei noch 6:30 Minuten auf der Uhr auf 52:56. Die Braunschweigerinnen hatten zwischenzeitlich die Foulgrenze erreicht. Das ließ sich Chemnitz nicht entgehen, nutzte die Freiwürfe und gewann am Ende verdient mit 71:54. Eintracht Coach Christian Steinwerth nach dem Spiel: „Im 2. Viertel haben wir zu oft gezögert, weil die ersten Würfe nicht mehr gefallen sind. Wir sind nervös geworden. Diese Nervosität müssen wir ablegen. Das Komische war, dass wir gut und ohne Nervosität, auch voller Selbstvertrauen gestartet waren. Wir haben dann, je länger das 2. Viertel andauerte, das Selbstvertrauen liegenlassen. Ich bin aber stolz, wie das Team dann in der 2. Halbzeit wieder zurückgekommen ist. In der Pause hatten wir uns vorgenommen, besser dagegen zu halten. Das hat meine Mannschaft auch sehr gut gemacht. Chemnitz hat heute sehr viel Freiwürfe bekommen (4:31) und wir waren als Team nicht in der Lage, eine Spielerin zu kontrollieren. Das war heute der Unterschied“. Text: Lion Pride PM 29.01.2023 Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe

Zweite Tattoo Convention in WolfenbüttelGalerie

07.01.2023, Wolfenbüttel (div.). Über 40 Tattoo Studios aus dem In-und Ausland zeigen an diesem Wochenende in der Lindenhalle in Wolfenbüttel ihr Können. Tätowierer jeder Stilrichtung bringen den Besuchern ihre gewünschten Motive unter die Haut. Egal ob Minitattoo oder mitgebrachte Vorlage, es bleiben keine Wünsche offen. Fast alle Plätze der mehr als 80 Tätowierer waren schon kurz nach Eröffnung am Samstag belegt, einige spontan, andere fest gebucht. Krönender Abschluss sind am Ende des Tages mehrere Tattoo-Contests. Jeweils die besten Tattoos aus verschiedenen Kategorien werden gewählt, um am Ende den “Best of Day“ zu finden. Zahlreiche Händler zeigen vor Ort die neuesten Trends aus der Tattoo-und Piercing Szene. Für die kleinen Besucher gibt es bei “Betty's Bastelbude“ unter fachkundiger Betreuung ein unterhaltsames Kinderprogramm. So können sich die Eltern ganz in Ruhe aus dem vielfältigen Angebot inspirieren lassen. Stormtrooper und andere Star-Wars-Charaktere der Star-Wars-Gruppe “The Dejarik“ sind unterwegs und lassen sich gern mit Fans fotografieren. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Leckere Crepes oder Bockwurst, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Mit einem bunten Rahmenprogramm begeistern Elvis Tribute Artist, “Guido Elvois Regenhard“ und die Show-Tanz Gruppe “Inspired by Dance“ die Besucher. Die gesamte Veranstaltung ist sehr gut organisiert. Die Stimmung unter den Ausstellern, wie auch unter den Gästen ist durchweg positiv. Am Sonntag, 8. Januar 2023 habt ihr noch die Chance, die Convention von 11:00 - 20:00 Uhr zu besuchen. Auch für den zweiten Tag ist ein tolles Rahmenprogramm geplant. Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe

Dezimierte Löwen lassen bei 91:101-Niederlage alles auf dem ParkettGalerie

04.01.2023, Volkswagen Halle (BS). Sie haben alles gegeben, hielten lange gut mit und haben bis zur letzten Sekunde aufopfernd gekämpft. Es war respektabel, wie die arg verletzungsgebeutelten Basketball Löwen Braunschweig sich im heutigen ersten Heimspiel des neuen Jahres vor 3.176 Zuschauenden in der Volkswagen Halle geschlagen haben und deshalb auch trotz ihrer 91:101-Niederlage (44:49) gegen die HAKRO Merlins Crailsheim viel Applaus erhielten. „Ich kann überhaupt nicht über den Einsatz klagen. (…) Unsere Einstellung und unser Engagement stimmen“, sagte Löwen-Headcoach Jesús Ramírez nach der Partie. In der war seine Mannschaft ohne die verletzten Spieler David Krämer, Luc van Slooten, Benedikt Turudic sowie ohne Neuzugang Divine Myles (keine Freigabe) angetreten und musste ab Mitte des zweiten Viertels auch noch auf Gian Aydinoglu verzichten (Pferdekuss). Dennoch gestalteten die Löwen die rasante und offensiv-geprägte Partie lange eng. Erst Ende des dritten Viertels gerieten sie aufgrund schwindender Energie mit zehn Punkten in Rückstand – und der wuchs im Schlussabschnitt auf 22 Zähler an. Da mobilisierte das Ramírez-Team und sein Topscorer Braydon Hobbs (29 Punkte) nochmal alle Kräfte, kämpfte wie die Löwen und verkürzte auf neun Zähler. Zum Erfolg reichte es gegen die Merlins um ihren treffsicheren Maurice Stuckey (26 Punkte) aber nicht mehr. Die Löwen waren zunächst gut im Spiel und lagen nach zwei Minuten knapp mit 5:4 vorne, ehe ihre Offensive ins Stocken geriet. Ballverluste und vergebene Würfe prägten mehrere Minuten, in denen die Merlins mit einem 9:0-Lauf auf 5:13 davonzogen. Jesús Ramírez unterbrach diese Phase mit einer Auszeit und danach kamen die Löwen wieder etwas besser in Tritt – auch defensiv. Nach einigen guten Verteidigungssequenzen waren Amaize & Co. auf drei Punkte dran, obwohl die Trefferquote aus dem Feld mit 46 Prozent noch ausbaufähig war. Daran schraubten die Löwen im zweiten Viertel, in das sie beim Stand von 17:23 gegangen waren. Vor allem von der Dreierlinie lief es viel runder. Hier hatte das Ramírez-Team zunächst nur zwei von acht Versuchen getroffen. Jetzt fanden aber gleich die ersten beiden Würfe von Downtown ihr Ziel und brachten die Löwen auf 23:26 heran. Die waren in dieser Situation auch in der Verteidigung wachsam und hatten sich bei den Rebounds einen klaren Vorteil erarbeitet. Allerdings machten sie offensiv teilweise noch zu wenig daraus, verloren unnötig den Ball und vergaben zum Beispiel mehrere Freiwürfe. Die Crailsheimer hingegen gaben sich von der Freiwurflinie kaum Blöße und hatten auch einen enorm treffsicheren Edon Maxhuni, der im zweiten Viertel vier Dreier bei 100-prozentiger traf. So blieben die Gäste in Führung, obwohl Braydon Hobbs selbst mit hoher Trefferquote von der Dreierlinie (4/7) dagegenhielt. Dennoch: 44:49 stand es zur Halbzeit und den Schwung vom Perimeter nahmen beide Teams mit in das dritte Viertel. Die Würfe rauschten im Wechsel durch die Reuse, es war bis zum 56:59 ein Dreierfestival. Dann fand auch Center Jilson Bango besser ins Spiel, klaute dem Gegner zweimal den Ball und vollstreckte seine Steals selbst zum 60:61. Die Fans in der Volkswagen Halle unterstützen schon die ganze Zeit lautstark, pushten ihre angeschlagene und so wacker kämpfende Mannschaft aber nochmal mehr nach vorne. Allerdings lief genau jetzt einiges schief, weil die so stark dezimierten Löwen müder wurden. Die hatten im zweiten Viertel auch noch Gian Aydinoglu verloren und stemmten sich mehr oder weniger zu sechst gegen die Merlins, bei denen Maurice Stuckey heiß lief und im dritten Viertel 13 Punkte erzielte. „Das heutige Spiel hatte wichtige Momente. Einer davon war zum Ende des dritten Viertels, als Stuckey unsere schlechte Verteidigung bestraft und seine Würfe getroffen hat“, sagte Ramírez über diese Phase, in der seine Mannschaft mit zehn Punkten in Rückstand geriet (67:77). Viertelübergreifend gelang den Gästen ein 13:0-Lauf zum 67:85. Der Energieverlust schien zu groß und der Löwen-Widerstand damit gebrochen. So dauerte es auch einige Minuten, bis Brandon Tischler die ersten Braunschweiger Punkte im letzten Viertel erzielte. Sein Team konnte den Negativtrend aber trotzdem nicht stoppen. Mit 70:92 lagen die Löwen schließlich in der 34. Minute hinten, als sie trotz müder Beine die zweite Luft bekamen. Ein Impuls dafür war auch ein Block vom guten Youngster Sananda Fru, auf den die Löwen sieben Punkte in Folge erzielten. Dabei drehte auch Braydon Hobbs noch einmal auf. Der Routinier traf drei weitere Dreier, zog ein unsportliches Foul von Stuckey und führte sein Team auf 85:94 heran. Aber Arunas Mikalauskas antwortete darauf ebenfalls mit einem Wurf von der 6,75-Meterlinie und sorgte damit 1:47 Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Fotos: Jürgen Pluschke (Farbtiefe) Text: PM