Bis zum Schluss hart gekämpftGalerie

22.10.2022, Volkswagen Halle (BS). Es war die bisher beste Saisonleistung der Basketball Löwen Braunschweig, die sie am Samstagabend gegen den favorisierten Tabellenvierten Telekom Baskets Bonn gezeigt hatten. Zwar ging die Partie vor 2.252 Zuschauer:innen in der Volkswagen Halle mit 72:79 (36:40) verloren, allerdings hatte die Mannschaft von Headcoach Jesús Ramírez viele Dinge gut umgesetzt und vor allem defensiv eine gute Leistung gegen den offensivstarken Gegner gezeigt. „Wir waren bei den Rebounds besser, was den Einsatz, die gute Positionierung und einiges mehr verdeutlicht. Außerdem waren wir ruhig an der Freiwurflinie und haben von dort 81 Prozent getroffen“, nannte der Spanier nach dem Spiel weitere positive Punkte des Auftritts seiner Mannschaft. Die musste ohne den verletzten Ondrej Sehnal antreten (Knieprobleme) und hatte sich nach einem Zehn-Punkte-Rückstand im zweiten Viertel über ihre gute Verteidigung zurückgekämpft, das Spiel nahezu ausgeglichen gestaltet und insgesamt auch deutlich disziplinierter als in den Spielen zuvor agiert. Allerdings bereitete ihnen Bonns Nationalcenter Leon Kratzer enorme Probleme, der nicht zu stoppen war und 24 Punkte erzielte. Er hatte auch im letzten Viertel großen Anteil daran, dass die Löwen um ihren erneuten Topscorer David Krämer (20 Punkte) nicht mehr an den Gästen vorbeiziehen konnten und trotz großen Kampfes als Verlierer das Parkett verließen. Text: Basketball Löwen PM 22.10.2022 Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe

Traum vom TOP FOUR geplatztGalerie

16.10.2022, Volkswagen Halle (BS). Der Traum der Basketball Löwen Braunschweig, ihre letztjährige MagentaSport BBL Pokal-Geschichte erfolgreich weiterzuschreiben und es erneut bis in das TOP FOUR zu schaffen, zerplatzte bereits heute im Achtelfinale. Die Mannschaft von Headcoach Jesús Ramírez konnte zwar wieder auf den genesenen und guten Benedikt Turudic bauen (14 Punkte und fünf Rebounds), musste sich aber trotz besserer Feldtrefferquote, gewonnenem Rebound-Duell und mehr Assists denkbar unglücklich durch einen Dreier-Buzzer in der letzten Sekunde der Verlängerung mit 84:85 (36:41) gegen die MLP Academics Heidelberg geschlagen geben. „Für uns ist es eine harte Niederlage“, sagte Ramírez und machte das zweite Viertel als Schlüssel dafür aus. Da brachte sich seine Mannschaft mit neun Ballverlusten aus dem Rhythmus und geriet nach vorheriger knapper Führung zur Halbzeit mit fünf Punkten in Rückstand. Im dritten Viertel wuchs dieser in den zweistelligen Bereich an und betrug Anfang des vierten Viertels 14 Punkte, ehe die 1982 Zuschauer in der Volkswagen Halle in den vierten zehn Minuten eine starke Aufholjagd sahen. Die hätte in der regulären Spielzeit mit einem Sieg für die Löwen enden können. Jedoch ging die Partie nach einer verpassten Chance in die Verlängerung und entschied sich nach erneut und insgesamt zu vielen verworfenen Löwen-Freiwürfen (insgesamt 17/29) durch einen schweren, aber erfolgreichen Dreier von Heidelbergs Max Ugrai zu Ungunsten der Braunschweiger. Bei denen trafen fünf Spieler zweistellig, Topscorer war David Krämer mit 17 Punkten. Für die Gäste war Matchwinner Ugrai mit 25 Zählern am erfolgreichsten. Text: Basketball Löwen PM 16.10.2022 Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe

Niederlage gegen MHP Riesen LudwigsburgGalerie

09.10.2022, Volkswagen Halle (BS). Auch im zweiten Heimspiel der easyCredit BBL-Saison 2022/23 ist es nichts mit dem ersten Sieg für die Basketball Löwen Braunschweig geworden: Die haben am heutigen Sonntagnachmittag vor 2.122 Zuschauern in der Volkswagen Halle mit 66:80 (38:31) gegen den Champions League-Teilnehmer MHP RIESEN Ludwigsburg verloren. Dabei war die erste Halbzeit vielversprechend. Da spielten die jungen Löwen gut auf, kontrollierten ab Mitte des ersten Viertels das Geschehen auf dem Parkett und waren ihrem Gegner in der physischen Spielweise mindestens ebenbürtig. Alles zusammen führte zu einer zwischenzeitlichen 14-Punkte-Führung. Doch mit Beginn der zweiten Spielhälfte schraubten die RIESEN ihre Intensität nach oben, verteidigten härter und durchbrachen damit den Spielfluss der Mannschaft von Löwen-Headcoach Jesús Ramírez. Die tat sich zunehmend schwerer, zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen und verlor allein in der zweiten Hälfte 13-mal den Ball. Doch obwohl die Ludwigsburger auch bei den Offensiv-Rebounds immer stärker wurden, gestalteten die Löwen die Partie bis zur 34. Minute eng (64:66). Dann folgte jedoch ein Einbruch, der in einem 14:0-Lauf für die Gäste resultierte und das Spiel entschied. Bei den Löwen, die weiterhin auf Benedikt Turudic und Gian Aydinoglu verzichten mussten, war David Krämer mit 18 Punkten Topscorer. Für Ludwigsburg war Isaiah Whitehead mit 17 Zählern am erfolgreichsten. Text: Basketball Löwen PM 09.10.2022 Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe